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ACHTUNG! zur Liste zurückBürgerinitiative „Pro Geiseltalsee – Contra Schweinemast Stöbnitz“
Bürgerinitiative „Pro Geiseltalsee – Contra Schweinemast Stöbnitz“ nimmt Arbeit auf
Die Region um den Geiseltalsee mustert sich langsam von der Bergbauregion zum Naherholungsgebiet. Umso unfassbarer ist der Antrag der Gebrüder Nooren, auf dem Gelände einer Stallanlage in Mücheln OT Stöbnitz, einen Ersatzneubau für die Schweinemast von 7.500 Schweinen zu errichten. Die früheren Pläne der Gebrüder Nooren, die jetzige Anlage einfach auszubauen, konnte die Stadt nach Einschalten der Gerichte verhindern. Nun wurde der Antrag auf Ersatzneubau gestellt. Der Stadtrat der Stadt Mücheln lehnte den Bauantrag ab, da die Erlaubnis aber beim letzten Mal schon durch das Landesverwaltungsamt ersetzt wurde, kämpft nun eine Bürgerinitiative gegen die Schweinemastanlage. Denn nur der einzelne Bürger kann nun noch etwas bewegen, indem er gegen den Bauantrag Einwände vorbringt . Die Bürgerinitiative „Pro Geiseltalsee – Contra Schweinemast Stöbnitz“ bittet, jeden am Geiseltal Interessierten, Einsprüche beim Landesverwaltungsamt einzulegen. Wichtig ist das man angibt betroffen zu sein und dies begründet. Aus den Stichpunkten die von der Bürgerinitiative als Hinweis verteilt werden, kann sich Jeder das passende aussuchen. Wichtig ist, dass die Stichpunkte mit den eigenen Worten formuliert werden, um als einzelner Hinweis zu zählen. Denn wortwörtlich gleiche Einsprüche werden nur als ein Einspruch gezählt, hingegen Einsprüche mit gleichem unterschiedlich formulierten Inhalt zählen einzeln. Ob nun die Geruchsbelastung, die Belastung durch Lärm oder der Verfall der Grundstückspreise dies trifft eher die Anwohner in der Hauptwindrichtung und in der näheren Umgebung. Aber auch Jeder der im Geiseltal wohnt ist betroffen. Lärmbelastung durch den Verkehr zur und von der Schweinemastanlage weg werden steigen und bei den vielen Fahrten täglich wird das Straßennetz im Geiseltal noch weiter an seine Grenzen gebracht. Nicht zu beziffern ist bis jetzt der entstehende Imageschaden für die entstehende Tourismusregion. Durch die Negativwirkung wird die Entwicklung wenigstens stark gebremst wenn nicht sogar aufgehalten. Dies bedeutet in erster Linie Verlust von Arbeitsplätzen. Betroffen davon sind nicht nur die Hafenanlagen, Strände und Campingplätze, die in den nächsten Jahren im Gastgewerbe und Tourismusservice viele Arbeitsplätze bieten, sondern auch Arbeitsplätze in den Städten. Der Geiseltalsee hat sich jetzt schon als Besuchermagnet erwiesen und dies werden die Städte und ihr Gewerbe noch weiter verstärkt spuren. Alle Bemühungen gehen dahin die Touristen, die zwar mit dem See gelockt werden, mit Angeboten in die Städte zu ziehen. Nicht zu vergessen sind auch die Auswirkungen auf die ansässigen Mastbetriebe. Diese landwirtschaftlichen Betriebe haben den Preisen die eine solch industrielle Tierhaltung anbietet nichts entgegen zu setzen. In Stöbnitz sollen maximal 4 Arbeiter die Schweinemastanlage überwachen. Dies auf 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche gerechnet macht deutlich, dass hier nur automatisierte Verfahren überwacht werden und keine landwirtschaftliche Arbeit im eigentlichen Sinne entsteht.
Hilfe in jeder Form ist bei der Bürgerinitiative herzlich willkommen.
Ansprechpartner:Andreas Förtsch Tel.: 0172/3461483 E-Mail: contra-schweinemast-stoebnitz@geiseltalsee.de
allgemeine Hinweise zum Einspruch als PDF hier--> Argumentationshilfe (Musterbrief) zum Einspruch als PDF hier--> Unterschriftenliste als PDF hier--> Handzettel als PDF hier--> Kurzbeschreibung Bauvorhaben Schweinemastanlage Stöbnitz vom Bauantrag als PDF hier-->
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